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Vonsebastian

Pula und Rovinj

Nachdem am Sonntag ein Tag zum Faulenzen eingeplant war, war der nächste Samstag der letzte Tag um größer etwas zu unternehmen: Pula und Rovinj (diesmal mit ein wenig mehr Zeit) galt es „zu erobern“.

Strahlender Sonnenschein erwartete  uns in Pula, der Hauptstadt Istriens. Unsere erste Station ist, neben einem Touristenmagneten, zugleich das Wahrzeichen der Stadt – das Amphitheater von Pula. Nachdem ich römische Amphitheater bisher nur „rein theoretisch“ aus dem Geschichtsunterricht kenne und noch nie „live“ gesehen habe, besichtigten wir das antike Stadion. Auch wenn es im Vergleich zu dem in Rom klein ist, so ist es doch eines der großen von Römern erbauten Amphitheater und egal ob groß oder nicht ganz so groß – es reichte um mich zu beeindrucken 🙂

 

Auf dem Weg in die Innenstadt von Pula ging es vorbei am Sergierbogen, einem Prunkbogen aus der Römerzeit. Auch wenn Pula lange nicht so groß ist wie Rijeka, so ist es doch – im Vergleich zu den vielen kleinen Küstenstädtchen und Dörfern Istriens eine „Großstadt“. Trotzdem hat Pula den Flair einer gemütlichen, schmucken, südländischen Stadt (bisher) behalten können – ich hoffe dass das noch lange so bleibt. Auf dem Platz vor dem Augustustempel (einer weiteren Sehenswürdigkeit Pulas) ließen wir uns einen Kaffee schmecken und genossen die Sonne.

Über Rovinj, wo Olivenöl mit eingelegten Kräutern als Proviant aufgenommen wurde und wir am Hafen noch ein wenig die Nachmittagssonne genossen ging es wieder zurück Richtung Porec. Einen Abstecher zum Limski-Kanal konnten wir nicht auslassen – es war traumhaft schön, seht selbst:

 

Wie bereits angekündigt ließen wir es am Sonntag ruhig angehen. Nach dem Frühstück im Hotel fuhren wir nach Porec. In der Basilika des heiligen Euphrasius besuchten wir den Sonntagsgottesdienst – auf Kroatisch etwas gewöhnungsbedürftig aber der Kirchenchor war super J Nach der Kirche ging es auf zum zweiten Frühstück. Auf dem Marktplatz von Porec ließ es sich bei einer Tasse Kaffee (wenn auch bei leichtem Nieselregen) aushalten.

Nachdem wir den Nachmittag im Hotel verbrachten, fuhren wir am frühen Abend nochmal nach Vasar. Wir wollten unbedingt unserem Eis-Verkaufstalent nochmal einen Besuch abstatten, bevor wir Kroatien verlassen. Wir schleckten unser Eis und so gestärkt ging es steil bergauf weg von der Küste hoch in die Stadt. Für diese sehr anstrengende Etappe wurde ich mit einem tollen Ausblick und tollen Bildern belohnt. So neigt sich eine sehr schöne Woche in Istrien dem Ende entgegen.

Das erste Mal in Kroatien….aber wohl nicht das letzte Mal.

Vonsebastian

Opatija und Rijeka

Am Freitag waren wir ebenfalls „on the road“; die Städte Opatija und Rijeka  wollten wir uns heute anschauen. Beide Städte liegen (von Porec aus gesehen) auf der anderen Seite der istrischen Halbinsel. Somit ging es mit dem Auto einmal quer durch Istrien um (so war es zumindest geplant) an der Küste entlang erst Opatija und dann Rijeka zu erreichen.

Wer in Opatija ankommt, macht automatisch eine Zeitreise zurück in die Zeit der K+K-Monarchie. Im Ferien- und Erholungsdomizil der Reichen und Schönen zur Kaiserzeit erwartet einen viel Schönes und Prunkvolles aus dieser Zeit. Hier kann man sich auch jetzt noch gut vorstellen, wie es in dem mondänen Seebad zur Kaiserzeit zuging. Opatija ist aber auch jetzt noch toll „herausgeputzt“, neben einer tollen Uferpromenade mit mondänen Hotels und Pensionen kann man auch den kroatischen „Walk of Fame“ bewundern. Hier finden sich unter anderem Sterne von Nikola Tesla und Goran Ivanišević.

 

Nachdem wir uns an einer Strandbar einen Kaffee schmecken ließen, ging es weiter nach Rijeka.

Mein Eindruck von Rijeka in einem Satz – nicht schön, aber interessant. Rijeka ist eine Großstadt mit viel Geschäften, einer großen Fußgängerzone aber auch viel (Schwer-) Industrie. Im Vergleich zu den bisher gesehenen kleinen Städtchen mit toskanischem Flair, ein Kulturschock. Aber gerade das macht Rijeka interessant. Hier sieht man am deutlichsten den Wandel Kroatiens vom Sozialismus hin zur Demokratie. Viele Überbleibsel aus sozialistischer Zeit kann man hier noch „bewundern“, von der Platte über (von außen) heruntergekommenen Wohnsiedlungen bis zur großen Politikerstatue; all das kann man, wenn man sich ein wenig von der Touristenmeile wegbewegt entdecken.

 

Am frühen Nachmittag machten wir uns wieder auf den Weg zu unserer „Heimat“ Porec, wo wir am frühen Abend ankamen.

Vonsebastian

Die Hinterland-Tour

Am darauffolgenden Tag – wir sind mittlerweile beim Donnerstag angekommen – ging es von der Küste in Richtung Hinterland von Istrien. Hier wurde es schnell gebirgig. Die 1. Station der Tagestour war Groznjan. Die staubige Piste (Straße wäre eine maßlose Übertreibung) führte immer weiter bergauf. Oben auf dem Berg liegt Groznjan und wir waren angekommen. Es erwartet uns eine Stadt mit vielen steilen Gäßchen wo viele Künstler ihre Werke sowohl ausstellten als auch feilboten. Auf Jahrhunderte altem Pflaster auf steilen Wegen eroberten wir die Stadt und genossen das Flair einer südländisch gemütlichen Stadt. Belohnt wurden wir unter anderem mit einem tollen Blick von der Stadtmauer hinunter ins Tal.

 

Die staubige Schotterpiste wieder zurück (ein Pferdefuhrwerk mit angespanntem Planwagen kam uns zwar nicht entgegen, uns hätte es jedoch in keinster Weise gewundert, wenn doch) ging es weiter nach Motovun, dem Zentrum des istrischen Trüffels. Neben dem Olivenöl und dem schwarzen Trüffel ist die Gegend um Motovun berühmt für den weißen Trüffel. Dieser seltene und begehrte Trüffel wird in den Wäldern um Motovun meist von Hunden aufgespürt. Ähnlich wie Groznjan liegt auch Motovun auf einem Berg. Nachdem viele istrische Städchen autofrei sind (bzw. lediglich für einheimischen Verkehr befahrbar sind), gilt es auch hier einen steilen Aufstieg zu bewältigen, um in den Stadtkern von Motovun vorzudringen. Dort angekommen erwartet einen ein toller Rundumblick über die Wälder der Umgebung.

 

Neben einiger Restaurants, Bars und Kaffees gibt es in der Stadt etliche Läden die Trüffel in verschiedensten Variationen anbieten. Neben Trüffel als Ganzes gibt es Trüffel in Olivenöl, Trüffelkäse, verschiedene Trüffelpasteten und vieles andere rund um den istrischen Trüffel. Auch uns zog der Trüffel in seinen Bann und wir fuhren erst weiter, nachdem wir Trüffelöl und verschiedene Trüffelpasten im Gepäck hatten.

 

Die letzte Etappe unserer Tagesreise führte uns nach Hum, die damit wirbt, die kleinste Stadt der Welt zu sein.

 

Hum, eine Stadt mit (laut Wikipedia) lediglich 30 Einwohnern, galt als eines der kulturellen Zentren der „Glagolitischen Schrift“. Von dieser Schrift, die eine Weiterentwicklung des griechischen Alphabets zur Verwendung von slawischen Sprachen darstellt, erzählen noch etliche Steintafeln im Stadttor von Hum.

 

Auch diese Siedlung zeichnet sich durch ihr schmuckes, südländisches Flair aus. Im Übrigen gibt es im „Humska konoba“, dem einzigen Gasthaus am Ort, einen – für kroatische Verhältnisse – guten Espresso und eine tolle Aussicht ist gratis mit dabei J. Am späteren Nachmittag ging es über die Autobahn (eine Autobahn muss nicht immer und überall mind. zwei Spuren pro Richtung haben) wieder  zurück zur „Laguna Bellevue“.

Vonsebastian

Das erste Mal in Kroatien

Lange hat sich auf meinem Blog nichts mehr getan – verfolgt man die letzten Einträge, so erwacht dieser immer dann zum Leben, wenn ich wieder einmal in Urlaub fahre und unterwegs bin – so auch diesmal.

Spontan eröffnete sich mir die Chance zusammen mit einem Freund eine Woche nach Kroatien zu fahren, genauer nach Istrien an die Küste der Adria. Nachdem sich die Woche Urlaub sehr kurzfristig regeln ließ (nochmals vielen herzlichen Dank an dieser Stelle an meine beiden Kolleginnen, die auf der Arbeit „den Laden“ größtenteils alleine am Laufen hielten), ging es an einem Montag Ende September auf „große Fahrt“.

Mit dem Auto gegen 4:30 Uhr schon sehr früh auf die Autobahn – Zielrichtung Kroatien, genauer nach Porec an der Südküste Istriens. Da wir weder zur Ferienzeit, noch an einem Wochenende unterwegs waren, kamen wir „gut durch“. Eine längere Pause gönnten wir uns in Ljubljana, der Hauptstadt Sloveniens, wo wir uns im „Slovenian House“ landestypische Spezialitäten schmecken ließen.

Nach dem Mittagessen schlenderten wir bei strahlendem Sonnenschein durch die wunderschöne Stadt, bevor es weiterging nach Kroatien. Nach einem unnötigen, aber wohlschmeckenden „Espresso-Haken“ (warum dieser auf unserer Strecke lag, wird wohl Googles Geheimnis bleibenJ), kamen wir etwas müde aber gutgelaunt nach ca. 9 Stunden im Auto (incl. Pausen) in der Hotelanlage „Laguna Bellevue“ in Porec an.

Am Dienstag machten wir uns auf unsere „Heimatstadt“ Porec zu besuchen. In dem schmucken Küstenstädchen gab es viel zu entdecken. Neben vielen Bars und Kaffees ist die Basilika des heiligen Euphrasius einer der touristischen Höhepunkte der Stadt. Das Bauwerk aus der Römerzeit hat es wegen seiner sehr gut erhaltenen Mosaiken geschafft, von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt zu werden – wie ich finde, völlig zu Recht!

 

Und vom Campanile der Basilika hat man einen tollen Ausblick über die gesamte Stadt.

 

Ein Eis-Zwischenstopp auf dem Weg zurück in unsere Ferienanlage  war obligatorisch :-).

Am Nachmittag ging es ins Wasser. Obwohl der Zugang zum Meer kein Problem gewesen wäre, war uns die Adria dann doch zu kalt (bekennende Weicheier J) und so musste der Hotelpool herhalten. Aber auch hier hielten wir es nicht lange aus, da auch hier vergessen wurde, den Tauchsieder einzuschalten. Auch wenn die Außentemperatur bei durchschnittlich 20 – 23°C sehr angenehm war (übrigens die gesamte Woche über), langte es nicht mehr das Wasser auf eine angenehme Badetemperatur anzuheben. Abends ging es dann nach Vasar (ebenfalls direkt an der Küste gelegen), wo wir in einem sehr leckeren Fischrestaurant mit gefüllten und gegrillten Calamari den gelungenen Abend ausklingen ließen.

Am Mittwoch ging es „auf große Fahrt“. Mit dem Schiff ging es von Porec aus Richtung Rovinj, einer sehr idyllischen kleinen Hafenstadt. Viele kleine Gäßchen luden zum Schlendern und Verweilen ein. Hoch oben über der Stadt thront die Kirche der heiligen Euphemia, die es zu bewundern gab.

Nach 2 Stunden ging es wieder zurück auf das Schiff, wo wir Kurs auf den Limski-Kanal nahmen. Eine wunderschöne, unberührte Natur und strahlend blaues, glasklares Wasser erwarte uns – ein tolles Fleckchen Erde!

Der letzte Zwischenstopp vor Ende der Schiffstour war Vasar – ebenfalls eine typisch südländische Küstenstadt mit einer schmucken Hafenpromenade. Bevor es zurück zum Startpunkt der Reise (Porec) ging, war auch an diesem Tag der Besuch einer Eisdiele obligatorisch. Neben dem sehr guten Eis, war der Eisverkäufer ein Showtalent. Der „Showman“ wusste auf nette Art sein Eis an den Mann und die Frau zu bringen. Durchgefroren (und daran war nicht das Eis schuld) aber glücklich kamen wir wieder an unserer Hotelanlage an.

Vonsebastian

Ab ins Ländle…oder so schöne Ecken hat Deutschland

Hallo und guten Abend zusammen,

nachdem ich ein wenig Blogpause gemacht habe, melde ich mich wieder mal aus meinem Urlaub. Ich bin momentan bei einem Freund in Villingen-Schwenningen zu Besuch. Der Schwarzwald ist eine Ecke in Deutschland die ich bis dato noch nicht kannte und eine sehr schöne noch dazu.

Nach zwei Tagen in der Bude voll mit Kopfarbeit – man glaubt gar nicht wie aufwändig es ist, eine Essensplanung für 24 Leute auf die Beine zu stellen. Nach getaner Kopfarbeit haben wir heute Nachmittag das schöne Wetter genutzt, ein wenig Sauerstoff zu tanken um den Kopf frei zu kriegen. Im Villinger Kurpark entlangspazieren und das bei schönstem Wetter – einfach traumhaft. So fühlt sich Urlaub an. Durch Wälder und Wiesen, an einer alten Mühle vorbei und an einem Vogellehrpfad vorbei…sogar noch etwas gelernt – was will man mehr 🙂

Aber schaut selbst

….und morgen geht es in Richtung Bodensee – Insel Reichenau, Konstanz….und wenn der Wetterbericht Recht behält, wieder bei tollstem Wetter!

So lasse ich mir Urlaub gefallen 🙂

Vonsebastian

Einmal Hamburg und zurück

Ein tolles vorweihnachtliches Wochenende in Hamburg geht zu Ende. Zwei fränkische Leichtmatrosen strandeten am Freitag des 4. Adventswochenendes in der Hafencity von Hamburg – genauer gesagt im 25h-Hotel Hamburg Hafencity (http://www.25hours-hotels.com/hafencity/) und waren begeistert. Ein nagelneues Hotel, einmaliges Desgin, eine junge Crew und überall viel Liebe zum Detail erwartete uns.Ein frisches Hotel-Gesamtkonzept für eine junge Generation (20+) – und das ganze eingebettet in eine – wie wir am Samstag herausfinden konnten –  tolle Stadt. Hafencity, Speicherstadt, der Weihnachtsmarkt am Rathaus und die edlen Läden am Jungfernstieg waren toll anzuschauen. Ein Höhepunkt war das in der Speicherstadt ansässige Miniatur Wunderland (http://www.miniatur-wunderland.de). Hier gibt es auf über 1300 m² vieles „im Kleinen“ zu bestaunen. Neben der Schweiz, Hamburg, Mitteldeutschland und Skandinavien ist auch Knuffingen samt Knuffingen Airport zubestaunen. Ein Besuch lohnt sich – für große und kleine Besucher. Auf dem Weg zum Rathaus mit dem dortigen Weihnachtsmarkt ging es über viele kleine verschneite Brücken durch die Speicherstadt. Der neben dem Rathaus liegende Jungfernstieg ist eine Einkaufsmeile für den dicken Geldbeutel – ein Pech das meine schwarze Mastercard zu Hause lag ;-).  Nach einer gemütlichen Kaffeepause mit Blick zum Rathaus mit einem rieesigen Christbaum ging es am Abend wieder zurück zum Hotel. Ein toller Tag mit „Winterfeeling“ ging zu Ende. Am nächsten Tag ging es nach dem Frühstück auch schon wieder los. Auf vereisten Wegen (in der Nacht hatte es auf den Schnee geregnet undd am Vormittag ist alles gefroren) ging es am Mittag zur U-Bahnstation und dann mit dem Zug wieder zurück in die fränkische Heimat. Hamburg ist eine Reise wert, ein Wochenende ist für diese Stadt definitiv zu kurz und das Hotel ist super – ich komme bestimmt wieder!

Vonsebastian

Ein Abstecher nach Puerto Rico

Am letzten Tag vor unserer Heimreise hat es doch noch geklappt – Markus konnte „Bootfahren“ und ich konnte „wilde“ Delphine in Natura bestaunen. Aber vorerst ein letztes mal der Reihe nach … 🙂

Dieses mal spielte uns das Wetter keinen Streich. Bei wolkenlosem Himmel und Sonnenschein wurden wir – ganz ohne Wartezeit – vor unserem Hotel mit dem Bus abgeholt. Dann ging es zum Liegeplatz des „Super-Kat“, dem (angeblich) größten Katamaran der Welt, der Platz für mindestens 200 Leute bietet. Nach einer kurzen Wartezeit, die wir uns mit einem Bummel durch den Hafen und dem Bestaunen der verschiedenen dort liegenden Yachten verkürzten, durften wir an Board. Dann ging es endlich los mit dem „Bootfahren“ – hinaus aufs offene Meer, auf den Atlantik. Nach einiger Zeit des „Unterwegsseins“ tauchten sie auf – eine ganze Delphin-Familie. Eine Gruppe mit mindesten 5 Tieren. Mit etwas Geduld schaffte man es sogar, die Tiere zu fotografieren. Nach ein wenig Wartezeit wurden die Tiere richtig „verspielt“ und sprangen um unser Boot herum. Ein tolles Schauspiel die Tiere auch einmal in freier Wildbahn zu erleben. Viel zu schnell war es dann auch wieder vorbei und es ging zurück. Eine recht schaukelige Fahrt durch die Wellen des atlantischen Ozeans, bei der man sich – trotz Ausrichtung am Horizont – das ein oder andere mal mit einem Anflug von Seekrankheit auseinandersetzen musste (zumindest ging es mir so). Über „Puerto de Mogan“ ging es zurück zum Heimathafen des „Super-Kat“. Zum Glück hatte unser Urlaub am Montag noch genügend Tage vor sich, so das sich die Delphin-Tour problemlos auf den Mittwoch verschieben lies, denn es hat sich gelohnt!

Und was hat das Ganze mit Puerto Rico zu tun ?
Ganz einfach, die Hafenstadt hier, von der aus wir unsererseits Reise auf das offene Meer starteten (und auch beendeten) heißt Puerto Rico – nachdem hier (angeblich) aus dem „echten“ Puerto Rico weißer Sand für einen Strandabschnitt importiert wurde.

Vonsebastian

Delphine sehen

Auf einer Insel wo es im Süden „…nie regnet“ (Zitat Reiseveranstalter), hat uns das Wetter am Montag einen Strich durch die Rechnung gemacht. Wir wollten mit dem (angeblich) größten Katamaran „Super-Kat“ auf Delphin-Safari gehen. Delphine bekamen wir zu Gesicht aber anders als gedacht.
Früh morgens sollte es mit der Delphin-Entdeckungstour losgehen. Vor dem Hotel sollten wir mit dem Bus zur Küste gelangen um dann mit Fotokamera bewaffnet Delphine und Wale zu „jagen“. Bei starkem Wind und tief bewölkt, warteten wir vor unserem Hotel auf den Bus – leider vergebens…
Nach ein paar Telefonaten stellte sich heraus, „that the Dolphins-Tour today is canceled“. Wegen des schlechten Wetters wäre es zu gefährlich mit dem Schiff hinaus zu fahren. Also starten wir am Mittwoch einen neuen Versuch Delphine live zu erleben und hoffen bis dahin auf besseres Wetter. Aber was jetzt mit dem Tag anfangen? Nachdem wir bald aufgestanden waren, lag der gesamte Tag noch vor uns. Wir entschlossen uns den Tag im „Palmitos-Park“, einer Mischung aus Tierpark und botanischem Garten zu verbringen. Trotz wechselhaftem Wetters mit „strichweise Regen“ (immer mal wieder ein leichter Schauer für eine halbe Stunde) brachen wir mit dem Bus auf zum „Palmitos Park“. Der Park schmiegt sich perfekt in ein Tal, was zusammen mit den verschiedenen Pflanzen und Tieren eine atemberaubende Kulisse schafft. Der Park selbst bietet eine bunte Mischung verschiedener, teilweise einheimischer Tier- und Pflanzenarten – insgesamt sehr schön gemacht und sehr angenehm zu erkunden, aber hier sagen Bilder mehr als tausend Worte :-).
Auf der Rückfahrt machten wir noch einen unverhofften Abstecher zur Hauptstadt „Las Palmas“. Wenn man der Sprache des Landes nicht mächtig ist und der Bus auf dem Rückweg an einer anderen Stelle hält, als er am Morgen abfährt, dann hat man eben Pech (oder sieht unverhofft noch ein wenig mehr von der Insel). Aber mit einem beruhigenden Mitfahrer und dem Wissen, das die Insel nicht zu groß ist kommt man auch über Umwege wieder am Hotel an.
Ach ja, und Delphine haben wir dann doch noch gesehen, in der Delphin-Show des „Palmitos-Park“ wenn auch anders, als ursprünglich an diesem Tag geplant.

Vonsebastian

Ab in den Norden…

Dank Mietauto ging es heute auf eigene Faust auf Entdeckungstour. Wir fuhren von der Nordküste aus Richtung Süden. Ein Stück an der Westküste entlang hinein ins Landesinnere. Kaum verlässt man die Autobahn(en), die Größtenteils an der Küste entlang führen, wird es sehr schnell sehr bergig. Abseits der Touristenmeilen kommt man an kleinen spanisch geprägten Ortschaften vorbei, zu denen teilweise Straßen führen, die in unseren Breitengraden gerade noch als Flurbereinigungswege durchgehen. In einem Ort mitten im nördlichen Inneren haben wir unsere Mittagsrast in einer kleinen Kneipe eingelegt. In dieser kneipe verbrachten auch viele der Einheimischen ihre Siesta. Im Norden angekommen muss man sich natürlich die Küste ansehen. Hier an den zerklüfteten Felshängen ist der Atlantik viel gewaltiger und eindrucksvoller als im Süden. Nachdem die „Gebirgstour“ mit der Zeit doch auf Kopf und Magen schlägt, sind wir über die Hauptstadt „Las Palmas“ zurück in den Süden gefahren. An der Ostküste die bequeme Autobahn entlang bis zu unserem Hotel in „Playa del Inglés“. Auf diese Weise waren wir gut sieben Stunden unterwegs, in denen wir über 200km hinter uns gebracht haben. Insgesamt lohnt es sich mindestens einen Tag lang die Insel auf eigene Faust zu erkunden – und wenn man ein schwindelfreier Fahrer ist, der keine Angst vor schmalen Straßen und entgegenkommenden Autos hat (vielen Dank Markus!), geht das am besten mit einem Auto.

Vonsebastian

Feine Spuren im Sand…

Wir haben es tatsächlich geschafft! Wir befinden uns an einem Küstenort (Playa del Inglés) mit Sandstrand und Atlantik und haben es heute wirklich geschafft unsere Füße vom Meerwasser umspülen zu lassen. Nach einem sehr entspannten Vormittag – langes Ausschlafen, spätes Frühstück etc. – also alles was zu einem streßfreien Start in den Tag gehört, haben wir uns am Nachmittag aufgemacht, den Strand zu erkunden. Wir stapften Barfuß durch feinen Sand und spazierten bei 29 Grad in der Sonne am Strand entlang. Die Besonderheit an diesem Strandabschnitt – an einem Ende sind riesige Sanddünen zu sehen. Wenn man auf bzw. zwischen den Dünen umherstapft, kommt man sich fast ein wenig wie in der Wüste vor (nachdem ich noch nie wirklich da war, stelle ich mir das zumindest so vor): der Sand ist heiß (langes Stehenbleiben ist nicht zu empfehlen) und kaum hat man eine Düne bezwungen erstreckt sich vor einem schon die Nächste. Durchgeschwitzt aber glücklich liefen wir zu unserem Hotel zurück. Wer kann schon von sich behaupten Ende November seine Füße in heißen Sand gesteckt zu haben und bei 29 Grad in der Brandung entlangspaziert zu sein.

Morgen erkunden wir die Insel (Dank Mietauto) auf eigene Faust – mal sehen was uns abseits der anonymen Touristenburgen erwartet…